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        <title>Göhrings Sichtweise - Blog</title>
        <link>http://gohrings-sichtweise.mozello.de/blog/</link>
        <description>Göhrings Sichtweise - Blog</description>
                    <item>
                <title>Torwächter, Werbeboykott, Totschweigen und Zensur – kritische rechte Bücher heute</title>
                <link>http://gohrings-sichtweise.mozello.de/blog/params/post/1648438/torwachter-werbeboykott-totschweigen-und-zensur-kritische-bucher-heute</link>
                <pubDate>Thu, 15 Nov 2018 22:12:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div&gt;&lt;img src=&quot;//site-693764.mozfiles.com/files/693764/41RGpvFIZqL.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Gastbeitrag von Matthias Rahrbach&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Viele 
Menschen wissen meiner Erfahrung nach nicht, wie der Büchermarkt 
funktioniert und wie viele Verteidigungslinien er zusammen mit der 
übrigen Medienlandschaft gegen unbequeme Schriften aufgebaut hat. 
Bücher, die gegen den Strom geschrieben sind, erscheinen oft gar nicht 
erst, denn kein Verlag will sie haben. Ob sich ein Buch verkauft, hängt 
ganz stark von der Werbung ab, die dafür gemacht wird. Doch um ein Buch 
zu bewerben, braucht man Medien, die mitspielen, die darüber berichten, 
die nichts totschweigen und auch keine Bestsellerlisten manipulieren. 
Man braucht Buchhandlungen, die keine unbequemen Schriften boykottieren.
 Ebenfalls kann es hilfreich sein, an Buchmessen teilzunehmen, wo nicht 
die Polizei für Ordnung sorgen muss und wo keine Verleger 
zusammengeschlagen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Falls ich Sie gerade schockiere: Ja, 
ich spreche von Deutschland, von dem Land, in dem Begriffe wie 
„Einigkeit“, „Recht“ und „Freiheit“ in der Nationalhymne vorkommen. Und 
ich spreche wirklich von der Bücherbranche, die doch eher einen guten 
Ruf hat, als seriös gilt. Schließlich ist doch das Buch ein „Kulturgut“ 
und hat etwas mit „Bildung“ zu tun, deshalb werden auf Printbücher ja 
auch nur 7% Mehrwertsteuer erhoben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Zu tätlichen Angriffen auf 
Verleger am Rande einer Buchmesse, zu manipulierten Bestsellerlisten und
 Buchhandlungen, die bestimmte Bücher boykottieren, brauchen Sie nur 
täglich die alternativen Medien zu lesen. Ich möchte Ihnen nun meine 
eigenen Erfahrungen als Buchautor und Selbstverleger vorstellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Als
 ich anfing, mein feminismuskritisches Buch zu schreiben, in dem ich 
auch die Genderideologie ganz offen kritisiere, wusste ich bereits, dass
 andere feminismuskritische Autoren sehr große Probleme hatten, 
überhaupt einen Verlag zu finden. Das ist kein Wunder: Verlage lehnen 
ein bestimmtes Buch nicht nur deshalb ab, weil sie keine Gewinnerwartung
 haben und nicht damit rechnen, dass es die nötigen Investitionen wieder
 einbringt, sondern auch aus politischen Gründen. Verlage sind nämlich 
nicht nur kommerzielle, sondern de facto auch politische Einrichtungen; 
es sind Meinungsmacher.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Meinungsfreiheit ist bekanntlich die 
Freiheit von vielleicht 200 größeren Verlagen, ihre Meinung zu 
publizieren. Und natürlich gehören Verlage mit zur Medienlandschaft, und
 die ist größtenteils fest in der Hand von „denen da oben“, also von den
 eigentlichen Machtinhabern in Politik und Wirtschaft. Und die wollen 
nicht ein gut informiertes, selbstständig denkendes Volk, in dem mündige
 Mitbürger sich aktiv in die öffentliche Meinungsbildung einbringen, 
sondern sie wollen Untertanen, die das denken, was man ihnen zu denken 
vorgibt, gleich einer Schafherde, die in die „richtige“ Richtung läuft 
und dabei ja nicht rebellisch blökend auf „Abwege“ gerät. Und damit die 
„Schäfchen“ schön brav im vorgegebenen Meinungskorridor bleiben, sollen 
sie vieles besser erst gar nicht wissen – außer natürlich, wie man beim 
Geschoren- und Geschlachtetwerden schön stillhält.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Da jedenfalls 
Selfpublishing ohnehin „in“ ist und ich damit die erste 
Verteidigungslinie der Branche umgehen konnte, entschloss ich mich, mein
 Buch im Selbstverlag herauszubringen. Ich bot es erst gar keinem Verlag
 an, zumal Verlage bei Neulingen unter den Autoren ohnehin schon aus 
rein kommerziellen Gründen eher ablehnend sind. Schließlich kann man das
 Buch eines Promis viel besser bewerben als das Buch eines Unbekannten. 
Mit dem „Kulturgut Buch“ hat die Branche es eher nicht so, sie gleicht 
vielmehr der Musikbranche, mit „Charts“, die hier „Bestsellerlisten“ 
heißen, und dem „Wer-hat-dem-wird-gegeben“-Prinzip bei der medialen 
Aufmerksamkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Jedenfalls brachte ich 2016 mein Buch erst einmal 
nur als Printbuch heraus und musste es nun bewerben, denn wer nicht 
wirbt, stirbt. Ich wusste durch meine Recherchen zum Buch, dass mich die
 (Mainstream-)Medien totschweigen würden. Also konzentrierte ich mich 
auf die Bloggerszene und die alternativen Medien. Da das alleine aber 
kaum reicht, um ein Buch erfolgreich zu bewerben, ist man manches Mal 
darauf angewiesen, Werbung in etablierten Einrichtungen zu buchen. 
Immerhin konnte ich zum Beispiel eine Anzeige im bekannten „Buchjournal“
 buchen. Als ich jedoch zusätzlich auch auf deren Facebookseite Werbung 
buchen wollte, teilte man mir mit, dass dies nur für Wohlfühlbücher in 
Frage käme.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Ich machte ein Marketingexperiment nach dem anderen. 
2016 warb ich auch auf Facebook, also richtig mit dem 
Werbeanzeigenmanager und für Geld. Eine meiner Anzeigen wurde dort nicht
 freigeschaltet, da der biologische Fachbegriff „Sexuelle Selektion“ 
darin vorkam. Pornographie (!) und sexuelle Inhalte (!) seien in der 
Werbung nicht erlaubt, hieß es. Also tilgte ich diesen Begriff und 
durfte werben. Man halte davon, was man will.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Auf Facebook warb 
ich auch durch Postings, und zwar rund ein Jahr später. Doch leider war 
nun das Netzwerkdurchsetzungsgesetz beschlossene Sache. Dass dieses 
Gesetz nicht ehrlicherweise „Zensurgesetz“ heißt und direkt nach dem 
„Ehe-für-alle“-Ablenkungsfeuerwerk beschlossen wurde, spricht nicht 
gerade für die etablierten Parteien.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Als dort zum ersten Mal ein 
Posting von mir im Spamordner verschwand, hatte ich einen Vertreter der 
Genderideologie kritisiert, nämlich Herrn Heinz-Jürgen Voß. Dieser 
hatte in einem &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Interview&amp;nbsp;für das Online-Magazin Chrismon&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt; u.a. Folgendes zu den Geschlechtern geäußert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge moze-blockquote&quot;&gt;„Bis
 in die 1920er Jahre sprach man von Geschlechtervielfalt. Mit den Nazis 
kam die Theorie einer weitgehend klaren biologischen Zweiteilung, die 
auch immer noch im Biologiestudium vermittelt wird, obwohl die aktuelle 
Forschung längst weiter ist.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Ich garantiere Ihnen, ich habe 
dort nichts Haßerfülltes dazu geschrieben, ich war sachlich und berief 
mich nur auf die angeblich diesbezüglich noch nicht entnazifizierte 
Biologie. Eine Falschmeldung war es auch nicht, denn ich kann mich auf 
mehrere Biologieprofessoren und namhafte Fachliteratur berufen. „Fake 
News“ stellen meines Erachtens eher die Ausführungen von Herrn Voß da. 
Immerhin behauptet er hier allen Ernstes, man habe vor dem 
Nationalsozialismus an Geschlechtervielfalt geglaubt, also auch z.B. in 
der Kaiserzeit unter Wilhelm dem II. oder im Mittelalter.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;An 
diesem Beispiel sieht man gut, dass „Hate Speech“ und „Fake News“ nichts
 weiter als Ausreden unserer Eliten sind, um zensieren zu können. Denn 
offen von „Zensur“ sprechen geht natürlich nicht, weil besagten 
„Schafen“ sich dann ja der „Pansen“ umdrehen würde und die Herde 
anschließend lauthals blökend unkontrollierbar durch die Gegend rennen 
würde, anstatt weiter brav ins Schlachthaus zu trotten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Offenbar 
brauchen die Vertreter der Genderideologie die Zensur, um ihre Ideologie
 und ihre gutbezahlten Posten zu retten. Wer schon beim Begriff der 
Zweigeschlechtlichkeit im Geiste die braunen Bataillone aufmarschieren 
sieht, wird in einer freien Diskussion nicht bestehen können. Es kann 
natürlich sein, dass Herr Voß selbst weiß, dass die 
Zweigeschlechtlichkeit nichts mit Nationalsozialismus zu tun hat – aber 
dann auch, dass er die Nazikeule braucht, um seine Weltanschauung zu 
verteidigen. Denn stichhaltige Argumente hat er offenbar keine.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Jedenfalls
 warb ich auf Facebook weiter, und immer wieder verschwanden Postings 
von mir im Spamordner. Auf einmal konnte ich mich in Facebook nicht mehr
 einloggen, da mein Account gesperrt sei; von „Gemeinschaftsstandards“ 
war die Rede.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Ich warb vor allem weiter in den alternativen 
Medien. Neulich habe ich die E-Book-Version meines Buches 
herausgebracht, um meinem Buch eine weitere Verbreitung zu ermöglichen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Als
 ich GMX fragte, ob ich bei Ihnen werben könnte, schienen sie erst 
einverstanden zu sein. Als ich das Werbematerial fertig erstellt hatte, 
kam dann im letzten Moment noch eine Absage. Für Bücher zu solchen 
Themen könne ich nicht bei ihnen werben. Die entsprechende Richtlinie 
sei neulich noch verschärft worden. Fragen zur Richtlinie wurden mir 
nicht beantwortet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Ich kann mir aber denken, um was es geht. Nicht umsonst schrieb ich in meinem Buch:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge moze-blockquote&quot;&gt;„Feministinnen
 und Vertreter der Genderideologie wollen bestimmte Meinungsäußerungen 
und Literatur zum Feminismus verbieten? Aber ja: Die EU will (oder 
wollte zumindest) „konkrete Maßnahmen“ ergreifen, um „Intoleranz“ zu 
bekämpfen, gerade in Sachen „Rassismus, Vorurteile wegen der Hautfarbe, 
ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, 
Xenophobie, Antisemitismus, ‚Anti-Feminismus‘ und Homophobie“. Es ist 
diesbezüglich sogar vom „Eliminieren“ dieser Phänomene die Rede. Es soll
 bereits als „Verleumdung“ gewertet werden, wenn man sich über die 
entsprechenden Menschengruppen lustig macht. Es sollen „neue Behörden“ 
eingerichtet werden, um das Gesetz durchzusetzen, und Verstöße gegen das
 Zwangstoleranzgesetz sollen nicht als „einfache“, sondern als 
„qualifizierte“ Straftaten gelten. Der Inhalt dieses Gesetzes soll schon
 in Grundschulen zum Unterrichtsstoff werden, und Radio und Fernsehen 
sollen mithelfen, ein „Klima der Toleranz“ zu verbreiten.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Natürlich
 gibt es Mainstreammedien, die im vorauseilenden Gehorsam bzw. weil ihre
 Besitzer selbst zu den eigentlichen Machtinhabern in der Politik und im
 Finanzadel gehören, entsprechende interne Richtlinien erarbeiten, die 
auch so in der Art sind. Kritik am Feminismus? Das sollte doch ohnehin 
zur Straftat gemacht werden. Na, dann brauchen wir es als seriöses 
Unternehmen ja auch nicht freizuschalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Interessant ist übrigens, dass GMX in seinen Werbespots mit dem &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=md02xyvWRRU&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Lied „Die Gedanken sind frei“ und entsprechenden Slogans wirbt&lt;/a&gt;:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Aber
 mir kommt diese Welt in den letzten Jahren häufiger so vor, als wäre 
die Realität nun eine Parodie auf die Simpsons und nicht länger 
umgekehrt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Eines ist jedenfalls sicher: All diese Maßnahmen sind 
wesentlich effektiver als jede Bücherverbrennung. Und sie sind viel 
„leiser“, erregen kein Aufsehen, und viele Menschen sind sich gar nicht 
darüber bewusst, wie viele Bücher im Land „verbrannt“ werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Ich 
bin mal gespannt, wann die ersten Bücher verboten werden, weil sie „Hate
 Speech“ oder „Fake News“ enthalten – so in der Art wird das dann 
nämlich heißen, wenn es so weit kommen sollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Wer
 mein Buch haben will, sollte es sich kaufen, solange es noch legal ist.
 Lesen Sie, was Sie nicht lesen sollen. Seien Sie kein „Schaf“, sondern 
ein „Wolf“ – oder wenigstens ein „Wildschaf“, das sich keinem „Hirten“ 
unterordnet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Die E-Book-Version meines Buches kostet bis zum 3011.2018 nur 3,99€ (statt regulärer 9,99€), das Original-Printbuch 26,90€.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit direkt bei mir (versandkostenfrei) hier&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;und natürlich bei Amazon:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Warum-Frauen-nicht-benachteiligt-m%C3%A4nnerfeindlichen-ebook/dp/B07JWFWQ55/ref=sr_1_1&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;https://www.amazon.de/Warum-Frauen-nicht-benachteiligt-m%C3%A4nnerfeindlichen-ebook/dp/B07JWFWQ55/ref=sr_1_1&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Die politische Korrektheit – die Nemesis des Westens?</title>
                <link>http://gohrings-sichtweise.mozello.de/blog/params/post/1631246/</link>
                <pubDate>Wed, 24 Oct 2018 14:59:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;b&gt;Politische Korrektheiten wie der nationalistische Militarismus des
frühen 20. Jahrhunderts, der die Welt an seinem Wesen genesen lassen wollte,
haben in Deutschland, Europa und der Welt Katastrophen von historischem Ausmaß
ausgelöst. Eigentlich müssten wir daraus gelernt haben und heute davor gefeit
sein. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;b&gt;Weit gefehlt: Auch die aktuelle „politische Korrektheit“ formuliert erneut
widersprüchliche weltfremde Mythen, die halb-totalitär auf allen Kanälen verbreitet
werden und denen nicht widersprochen werden darf. Wie damals mit erheblichen
Kosten und katastrophalen Folgen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Der britische Komiker &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=QAK0KXEpF8U&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;John Cleese erklärte einmal ineinem Interview&lt;/a&gt;,
dass die heutige politische Korrektheit, die Mitte der 1980er von linken
Studenten an US-amerikanischen Universitätsstandorten wie Berkeley entwickelt
wurde, ursprünglich eine gute Sache gewesen sei. Die Forderung nach
Nicht-Diskriminierung von gesellschaftlichen Minderheiten wie Afrikanern und
Homosexuellen sei ein notwendiger zivilisatorischer Fortschritt gewesen. Heute
allerdings werde die politische Korrektheit zunehmend dafür missbraucht, das
Recht auf Meinungsfreiheit zu beschneiden und somit Demokratie und Pluralismus
in den westlichen Staaten abzubauen. &lt;br&gt;Pikanterweise hat auch das ZDF noch Anfang der &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=ehDg8Z8dYI8&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;90er heftige kritische Beiträge&lt;/a&gt; zur Korrektheit gesendet - &lt;a href=&quot;https://youtu.be/R5ZcZZF--Vg?t=216&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;heutzutage völlig undenkbar&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;Machtspiele à la „1984&lt;i style=&quot;mso-bidi-font-style:normal&quot;&gt;“&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Was den ersten Teil seiner Einschätzung angeht, hat
Cleese wahrscheinlich Unrecht: Die Forderungen der „Progressiven“ nach
Minderheitenschutz ergeben sich eigentlich bereits aus der
christlich-aufklärerischen Tradition des Westens. Und tatsächlich waren viele
Forderungen der linken Studenten Leerformeln, da zum Beispiel der Rassismus in
Nordamerika in Militär und Gesellschaft seit den 50er und 60er Jahren zu großen
Teilen abgebaut wurde. So tat es nicht Wunder, dass die Linken nur noch wenig Konkretes
in juristischen oder bildungspolitischen Fragen fordern, sondern sich
hauptsächlich auf Sprachhygiene und Symbolpolitik konzentrieren. Genau diese
beiden Gebiete sind aber spätestens seit Orwells Roman &lt;i style=&quot;mso-bidi-font-style:
normal&quot;&gt;1984&lt;/i&gt; als potente Mittel zum Machtgewinn und zur
Bevölkerungskontrolle bekannt. Roland Tichy erwähnte in diesem Zusammenhang,
dass die Ultralinken Mitte der 1980er den Klassenkampf wegen Erfolglosigkeit zugunsten
der Minderheitenpolitik aufgegeben hätten. Diese ermöglichte es den meist
akademisch-bürgerlichen Linken nun, über ihren privilegierten Zugang zu Medien
und Bildungsanstalten, zumindest den Zeitgeist, die öffentliche Kultur, nach
ihrem Bilde zu formen. Dabei kam ihnen sicherlich zugute, dass der Mensch eine
moralische Spezies ist, die vielleicht nicht besonders moralisch handelt, sich
aber leicht mit moralischen Imperativen erpressen lässt. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;Macht durch
Diskursherrschaft&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Da die Politik eines Landes bekanntermaßen von der
Kultur einer Gesellschaft abhängig ist (statt andersherum), war es nur eine
Frage der Zeit, bis die linke politkorrekte Minderheit die Entscheidungen in
sämtlichen Bereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, von der Schule bis
zur Universität, von der Verwaltung bis zu den eigentlich eher konservativen
Volksparteien, dominieren konnte. Dies geschah unter anderem durch die Themen-
und Begriffsbesetzung im öffentlichen Diskurs. Ultralinke Denker wie der
italienische Kommunist Antonio Gramsci oder der französische Philosoph Michel
Foucault hatten dazu die Strategie geliefert, indem sie beschrieben, dass die Besetzung
kultureller Schaltstellen und die anschließende häufige und stetige
Wiederholung von bestimmten Positionen und Forderungen in den Bildungseinrichtungen
und Medien mittelfristig dazu führt, dass die Bürger die Ideen der linken
Minderheit allmählich als „normal“ oder „modern“, und nicht zuletzt als
„richtig“ ansehen. Eines der wichtigsten Beispiele dafür ist der grassierende
Glaube an die CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-getriebene Klimakatastrophe, der hauptsächlich von
der Behauptung und weniger von klaren wissenschaftlichen Beweisen lebt.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;Das &lt;i&gt;Schelsky-Prinzip&lt;/i&gt;:
der Eigennutz der „Moralischen“&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Der Begriff der politischen Korrektheit ist erstaunlich
ehrlich, was die eigentlichen Motive der „Korrekten“ angeht: Politik ist
bekanntlich ein schmutziges Geschäft, das von Täuschung und Lüge lebt und
letztlich den brutalen egoistischen Interessen von Individuen und Gruppen
dient. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Der konservative Soziologe Helmut Schelsky, Mitbegründer
der soziologischen Fakultät der Universität Bielefeld, sagte in den 1970er
Jahren voraus, dass ein wohlhabender Sozialstaat elitäre Intellektuelle geradezu
magisch anlocke, die neue Probleme erfinden oder vorhandene zum
Weltuntergangsszenario aufblasen würden, um damit politische Munition und
gutbezahlte Jobs für sich selbst und ihre Gesinnungsgenossen zu schaffen. Kurze
Zeit später traten die frisch gegründeten Grünen den Beweis für die Richtigkeit
der Vorhersage Schelskys an: Seit Anfang der 1980er war das
Katastrophenszenario vom „Waldsterben“ aus den Medien Westdeutschlands nicht
mehr wegzudenken; ähnlich der heutigen Klima-Angst. Bis zum Jahr 2.000 sollte
der deutsche Wald komplett weggestorben sein. Da die menschliche Psyche zur
Aufmerksamkeit neigt, wenn jemand „Alarm!“ ruft, waren Medien, Grünen und
einigen Biologen viele Wählerstimmen bzw. viel Geld sicher. Ende der 80er
verschwand die Katastrophe still und heimlich aus der politisch-medialen
Sphäre, weil der Wald sich dummerweise weigerte, wie vorgesehen zu
verschwinden.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Im Jahre 2017 ist die Szene der professionellen
Weltenretter und Moralunternehmer in den westlichen Ländern völlig
unübersichtlich geworden. Neben einer enormen Anzahl von
Nicht-Regierungsorganisationen (&lt;i style=&quot;mso-bidi-font-style:normal&quot;&gt;NGOs&lt;/i&gt;),
die zum Großteil als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für moralbewegte Bürgerkinder
dienen und sehr wohl Regierungs-Gelder erhalten, gibt es eine Vielzahl von
kirchlichen und staatlichen Stellen, die sich im Bereich der Gender-, Klima-,
Asyl- und Sozialindustrie tummeln. Allen diesen ist gemein, dass sie, wie
Birgit Kelle einmal über die Genderforscher sagte, niemals ans Ziel kommen
dürfen, denn das bedeute zwingend Arbeitslosigkeit. Und so werden am laufenden
Band neue zu betreuende Minderheiten ge- bzw. erfunden oder schlicht en masse
importiert.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&lt;b&gt;Opfer- und Mythos-Hierarchien&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Der Kerngedanke der politischen Korrektheit heutiger
Tage lässt sich recht einfach formulieren: Die westliche Kultur und
Mehrheitsgesellschaft, darunter hauptsächlich die Männer, werden als verdächtig
angesehen und bis ins Kleinste grundsätzlich kritisiert. Es gibt keinen
Politkorrekten, der die eigene westliche Gesellschaft nicht für bis ins Mark antisemitisch,
nationalistisch, sexistisch, rassistisch, islamophob, homosexuellen- und fremdenfeindlich
hält. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Fremde Kulturen hingegen, besonders die der abgeschlagenen
Moslems und Afrikaner, werden im Sinne des Rousseau’schen &lt;i style=&quot;mso-bidi-font-style:
normal&quot;&gt;Edlen Wilden&lt;/i&gt; regelrecht idealisiert. Deren antisemitische,
nationalistische, sexistische, rassistische, homo- und fremdenfeindliche
Haltungen und Taten, in den patriarchalischen und archaischen Kulturen immerhin
deutlich häufiger anzutreffen als im Westen, werden entweder einfach vertuscht
oder wenigstens relativiert und verniedlicht. Da muss auch die größte „Minderheit“,
deren Interessen die politische Korrektheit angeblich vertritt, die Frauen,
zurückstehen. Weibliche Menschen, vor allem westliche, sind in der
Opferhierarchie eindeutig unter den &lt;i style=&quot;mso-bidi-font-style:normal&quot;&gt;Edlen
Wilden&lt;/i&gt; angesiedelt, wie die medial-politische Auswertung der Kölner
Silvesterkatastrophe 2015 deutlich gezeigt hat. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Auch im ökologischen Bereich existieren frappierenderweise
erhebliche Wertigkeitsunterschiede. Ging den Grünen in den 80er Jahren nichts
über den deutschen Wald und seine Bewohner, ist die örtliche Natur heutzutage
dem nun geheiligten Klima untergeordnet. So werden mit den einträglichen
Windspargeln als „Klimaschutzmaßnahme“ ganze Landstriche zugepflastert, die
dann dummerweise landesweit große Teile der deutschen Vogel- und
Fledermauspopulation schreddern. Überhaupt ist das Naturverständnis der
Politkorrekten fern jeglicher Realität. Von lokalen Effekten abgesehen ist die
irdische Natur der menschlichen Technologie nach wie vor weit überlegen. Ereignen
sich große natürliche Katastrophen wie zum Beispiel der japanische Tsunami
2011, stehen wir Menschen dem weitgehend machtlos gegenüber. Im linken Denken
hingegen sitzt man dem naturalistischen Fehlschuss auf, der die Natur als gut,
sanft und machtlos, und alle menschliche Technologie seit der Erfindung der
Dampfmaschine als bösartig, brutal und übermächtig empfindet.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&lt;b&gt;Elitäre Profiteure: die katastrophalen Folgen der
politischen Korrektheit&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Für die politisch korrekte
Klasse ergeben sich aus der Umsetzung ihrer Ideologie zumindest kurz- bis
mittelfristig nicht unerhebliche Gewinne politischer, sozialer, emotionaler und
finanzieller Natur. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Für die breite Masse der
Bevölkerung in den westlichen Ländern hingegen sind die Folgen der politischen
Korrektheit zumindest unangenehm, wenn nicht geradezu katastrophal. Politisch
korrekte Redeverbote und die angeschlossene Sprachhygiene mit ihren
&lt;a href=&quot;http://articles.baltimoresun.com/1994-04-06/news/1994096202_1_dutch-words-language&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Pinker‘schen Euphemismus-Tretmühlen&lt;/a&gt; erzeugen einen gewaltigen und völlig nutzlosen Aufwand in der schulischen und
behördlichen Dokumentenbürokratie, und schränken die Meinungs- und
Redefreiheit, auf die unsere Demokratie auf Gedeih und Verderb angewiesen ist,
weitgehend ein.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Die finanziellen Kosten der politisch-korrekten
Industrien mit ihren für die Gesellschaft und die Wirtschaft eher schädlichen
als nützlichen Jobs dürfen mittlerweile auf keinen Fall mehr unterschätzt
werden. Neben den Steueraufwendungen für die zahlreichen öffentlichen Stellen
für Genderforscher und Gleichstellungsbeauftragte (etc.), die jährlich
bundesweit im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich zu Buche schlagen,
werden vor allem die exorbitanten Kosten der illegalen Masseneinwanderung
langjähriger oder lebenslanger Kostgänger in zweistelliger Milliardenhöhe ruinöse
Folgen für die Sozialsysteme Deutschlands haben. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&lt;b style=&quot;mso-bidi-font-weight:normal&quot;&gt;Der Widersinn: &lt;span style=&quot;mso-bidi-font-weight:bold&quot;&gt;P&lt;/span&gt;olitische und sachliche Korrektheit
schließen einander wechselseitig aus&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Noch um einiges gefährlicher ist die komplette
Ignorierung oder wenigstens Verniedlichung der Parallel- und
Gegengesellschaften, des religiös motivierten Terrors und der heftig wachsenden
Immigrantenkriminalität. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Roland Tichy meinte einmal, dass wir den Immigranten
sehr viel gegeben, aber versäumt hätten, auch sehr viel zu fordern.
Demgegenüber gibt der Politkorrekte allen Ernstes der Mehrheitsgesellschaft die
Schuld, dass sich türkische und arabische Gegengesellschaften gebildet haben.
Wobei wichtig ist, zu erwähnen, dass es interessanterweise gerade die
multikulti-begeisterte Klasse ist, die in ihren sanierten Wohnvierteln und an
ihren akademischen Arbeitsorten besonders wenig Kontakt zu den Immigranten hat.
Es scheint so, als sei die politische Korrektheit eine reine Verbal-Ideologie,
die ausschließlich die Äußerung der „richtigen“ Gesinnung, niemals aber
ernsthaft das „richtige“ Verhalten fordere. &lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Die Idealisierung des Fremden und die mangelnde
Forderungshaltung gegenüber Türken, Arabern und anderen mohammedanischen Gruppen
sind es gerade, die zur Entstehung und Festigung von antidemokratischen und
anti-aufklärerischen Gegengesellschaften geführt haben. Der austro-türkische Politiker
Efgani Dönmez, ehemals Grüner, kritisierte in diesem Zusammenhang
beispielsweise, dass Medien und Politik zwar Deutschnationale verurteilten, zu
türkisch-nationalen Erdogan-Anhängern hingegen seit Jahren schwiegen. Da darf
man sich nicht wundern, dass, wie vor einigen Wochen in der Presse zu lesen
war, ein jüdischer Schüler in Berlin-Schöneberg fluchtartig seine Schule
verließ, um dem Mobbing durch muslimische Mitschüler zu entkommen. Schon ein
paar Jahre älter ist die Geschichte von einem jüdischen Holocaust-Überlebenden,
der in einem Kreuzberger Gymnasium einen Vortrag hielt und von muslimischen
Schülern durch Gewaltandrohung vertrieben wurde. Die Moslems erhielten keine
Strafe, weil das Lehrerkollegium befürchtete, die beiden könnten sich dadurch
erst recht radikalisieren.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Die Behörden folgen der medial-politischen Linie auf
den Fuß. Während einheimische Steuerhinterzieher oder GEZ-Verweigerer schnell
und hart bestraft werden, lässt man afrikanische Drogendealer in Berliner Parks
unbehelligt walten und setzt muslimische Asylbewerber selbst nach schweren
Gewalttaten und sogar Mordversuchen auf freien Fuß. So sorgte erst der Druck
der Öffentlichkeit dafür, dass die beiden arabischen S-Bahn-Schubser, die
beinah einen Mann in Dresden-Zschachwitz getötet hatten, bis zum Prozess wegen
versuchten Totschlages in Haft kommen.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Frappierenderweise sorgt die seit Jahrzehnten
andauernde politisch-korrekte Berieselung in Medien und Bildungseinrichtungen
sogar dafür, dass selbst einzelne Bürger ihre ureigensten Interessen im Sinne
„richtigen“ Handelns nicht mehr wahrnehmen. So haben Gymnasiastinnen aus Kassel
lange Zeit zu sexuellen Belästigungen durch Immigranten auf dem morgendlichen
Schulweg geschwiegen, weil sie befürchteten, damit Ressentiments gegen
kulturfremde Ausländer zu fördern.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph&quot; style=&quot;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph&quot; style=&quot;&quot;&gt;&lt;b&gt;Was tun?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Wie sich an den zahlreichen
Beispielen oben ablesen lässt, ist die aktuelle politische Korrektheit der
westlichen Gesellschaften eine weltfremde Gesinnungsethik, die ein völlig
verantwortungsloses politisches Handeln zeitigt. Lassen wir zu, dass sie
weiterhin die Leitlinien unseres Lebens bestimmt, ist eine historische
Katastrophe wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorprogrammiert.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;Eigentlich kann es eine
„politische“ Korrektheit in einer Demokratie überhaupt nicht geben, da sie per
definitionem nur ein Regelwerk, ein System von Spielregeln ist. Die politischen
Inhalte, die die „Korrektheit“ den Bürgern widerspruchslos abverlangt, sollten
eigentlich in einem immerwährenden Diskurs laufend neu ausgehandelt werden. &lt;span class=&quot;uficommentbody&quot;&gt;Daher ist die politische Korrektheit brandgefährlich - sie
stülpt allen Bürgern zwangsweise einen Inhalt über. Eine funktionierende Demokratie
ist aber auf die Konkurrenz vieler Inhalte angewiesen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;uficommentbody&quot;&gt;Die Stärke der linken
Politkorrekten ist die Schwäche der konservativen Mehrheit in den westlichen
Gesellschaften. Während der bodenständige Bürger in den letzten Jahrzehnten
immer unpolitischer wurde, da Demokratie, Wirtschaft und Sozialstaat unter
christdemokratisch-liberaler Ägide gut funktionierten, konnten die sehr linken
68er und Grünen ihre weltfremden Ideen mangels Widerstand nach und nach
durchsetzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;uficommentbody&quot;&gt;Nun, da die
Ultralinken durch Energiewende, Genderisierung und kulturfremder
Massenimmigration am Ziel ihrer (finanziellen) Träume angekommen sind, scheint
es, als bewegten sich immer mehr bodenständige Bürger im Westen aus ihrer
selbstgewählten politischen Trägheit. Die Wahl Donald Trumps in den USA, der
Brexit in Großbritannien, oder die stetig wachsenden Stimmanteile der
frontal-oppositionellen Parteien AfD, FPÖ und FN in Deutschland, Österreich und
Frankreich sind klare Indizien hierfür. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;uficommentbody&quot;&gt;Ob die konservative
Gegenbewegung ausreichend schlagkräftig sein wird, die Folgen der politischen
Korrektheit zu rückgängig zu machen? Jedenfalls stehen die Chancen durch
verbreitetes demokratisches Bewusstsein und unkontrollierbare Internetmedien
nicht schlecht. Das sind wesentlich günstigere Ausgangsbedingungen als im
frühen 20. Jahrhundert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;ListParagraph moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;uficommentbody&quot;&gt;&lt;i&gt;zuerst erschienen bei Philosophia perennis am 14.8.2017&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Keine Hetzjagd in Chemnitz! Augenzeuge bei Oliver Flesch VIDEO</title>
                <link>http://gohrings-sichtweise.mozello.de/blog/params/post/1592677/keine-hetzjagd-in-chemnitz-augenzeuge-bei-oliver-flesch-video</link>
                <pubDate>Fri, 31 Aug 2018 12:51:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;//site-693764.mozfiles.com/files/693764/fleschhasi.png&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-tiny&quot;&gt;Standbild Youtube&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Die Qualitätsmedien behaupteten zahlreiche &quot;Menschenjagden&quot; am Sonntag in Chemnitz. Als Beleg konnte nur ein einziges Video, das &quot;Hasi-Video&quot;, herhalten. Youtuber Oli Flesch hat einen Augenzeugen, &quot;Norbert&quot; aus Chemnitz, aufgetan. &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=SitKrcyYqbA&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Er beschreibt detailliert die Vorgänge um die &quot;Jagd&quot; zweier Deutscher (&quot;Hasi&quot;) auf zwei aggressive Asylanten.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Tagesschau: Mord an Deutschen nicht relevant – Angriff auf Syrer aber schon</title>
                <link>http://gohrings-sichtweise.mozello.de/blog/params/post/1592186/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Aug 2018 20:21:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-tiny&quot;&gt;Quelle: Standbild Tagesschau.de&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;img src=&quot;//site-693764.mozfiles.com/files/693764/tagesblod.jpg&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://sciencefiles.org/2018/08/30/tagesschau-agenda-deutsche-sind-menschen-zweiter-klasse/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Michael Klein von Sciencefiles&lt;/a&gt; weist heute darauf hin, dass die
Tagesschau kein Problem damit hat, lokale Schlägereien zu berichten, wenn Täter
und Opfer „die richtigen“ sind – also &lt;a href=&quot;https://www.tagesschau.de/inland/wismar-zuwanderer-verpruegelt-101.html&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Täter deutsch, Opfer am besten Flüchtling.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;

&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Der Mord von Arabern an Daniel Hillig, einem Mulatten, war
hingegen wie üblich nur eine lokale Mordtat, die keine nationale Relevanz
besäße. &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;

&lt;/b&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Was schon deswegen nicht stimmen kann, weil gerade die
GEZ-Medien mit Vorliebe über das offenbar gerade in Chemnitz erstarkende Vierte
Reich oder so berichten. Es ist so durchsichtig, dass hier ein Weltbild
verbreitet werden soll. Da man das Kai Gniffke und den anderen Aktivisten der
Tages-Show unter die Nase reibt, und das seit drei Jahren, müsste er langsam
mal schlauer werden. Aber da ist die Ideologie vor.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Allein unter Geschlechter-Sensiblen -         Ein Biologe im Gender-Seminar</title>
                <link>http://gohrings-sichtweise.mozello.de/blog/params/post/1592150/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Aug 2018 18:58:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-tiny&quot;&gt;Lann Hornscheidt und das Mädchen-Überraschungsei&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;&lt;br&gt;Weil&#039;s so schön war und Genderismus bald Geschichte sein wird, hier noch mal mein Artikel zum Besuch eines Genderologenseminars für Doz*ierende......&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;An der Uni reden in letzter Zeit alle über Gender und das neue 
Verhältnis der Geschlechter. Es vergeht kein Semester, ohne dass nicht 
neue „geschlechtergerecht“ formulierte Vorlesungsverzeichnisse oder 
„gendersensible“ Anredeformen von der akademischen Verwaltung 
veröffentlicht werden. Neulich zum Beispiel flatterte mir eine 
weitergeleitete Nachricht meiner Kollegin Brigitte ins elektronische 
Postfach, in der für eine Veranstaltung namens „Hochschullehre 
gendersensibel gestalten“ &amp;nbsp;von einer universitären Servicestelle 
geworben wurde.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Da man zum Erwerb von Dozenturen, Habilitationen usw. an vielen Unis 
sowieso Kurse zum „Lehrelernen“ machen muss, und ich neugierig war, was 
die Genderologen so erzählen, habe ich mich sogleich angemeldet. Ich 
bekam auch postwendend eine regelrecht begeisterte Antwort, was bei mir 
den Eindruck erweckte, dass ich bislang der einzige Interessent war.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Was nicht so ganz stimmt, wie ich bemerke, als es einige Wochen 
später losgeht. Immerhin sechs weitere Interessierte sind gekommen. Es 
handelt sich um fünf Frauen und einen Mann, fast ausschließlich Geistes-
 und Sozialwissenschaftler. Nur eine Tutorin und Lehramtskandidatin 
studiert neben Germanistik auch noch Physik. Eine Anglistin unter den 
Frauen sieht &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Birgit_Kelle&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Birgit Kelle&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt; frappierend ähnlich, was ich aber lieber für mich behalte.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Die Seminarleiterin, ebenfalls Sozialwissenschaftlerin, ist sehr nett
 und bietet zur Stärkung der Teilnehmer auf einem Beistelltisch 
Dinkelkekse und Getränke an. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde sollen
 wir unsere Erfahrungen zu „Genderdynamiken“ in von uns gehaltenen oder 
belegten Kursen auf kleine Papierkärtchen schreiben. Ich nehme mir 
absichtlich einen roten Stift, um das übliche Klischee der „Frauenfarbe“
 nicht zu bedienen, was im Raum mit wohlwollendem Lachen aufgenommen 
wird.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Doing Gender“&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Die Seminarleiterin, nennen wir sie Cindy, erklärt uns, dass die 
menschlichen Geschlechterrollen nicht naturgegeben, sondern konstruiert 
seien und sozial reproduziert würden. Dieses Phänomen nenne man „Doing 
Gender“, als etwa „soziales Geschlecht tun“ oder&amp;nbsp; „soziales Geschlecht 
machen“. Eine Soziologin stimmt zu und erzählt davon, dass sich Männer 
in ihren Seminaren häufiger meldeten und so die Lehrveranstaltung 
„beherrschten“, obwohl die Frauen deutlich in der Überzahl seien.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Die Lehramtskandidatin meint, dass es in der Physik genau andersherum
 sei und der Frauenanteil mit der Zeit sogar noch abnehme. 
Erstaunlicherweise spricht sie stets von „Mädchen“ statt Frauen und 
bezeichnet sich auch selber so, was mich wundert, da sie ja über 20 und 
somit lange volljährig ist. Dennoch empört sie sich darüber, als Frau in
 der Physik nicht richtig ernst genommen zu werden, weil ihr Geschlecht 
stets thematisiert würde, wenn sie ihr über ihr Fach spräche.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Sie erzählt, dass sich Männer in Physik mehr für Fachthemen wie zum Beispiel Berichte über das &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Hubble&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;-Teleskop
 interessieren, Frauen (wie sie) hingegen mehr für das Fach selbst. Der 
Unterschied ist mir nicht ganz klar, aber ich vermute, dass sie einfach 
gern Physik unterrichten und nicht darüber forschen will. Was ich 
allerdings recht konservativ finde und daher ziemlich doing-Gender-ig 
für eine fortschrittliche junge Studentin. Sage ich aber nicht, ich bin 
ja nur zum Beobachten hier.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Dann meint sie noch, dass man Frauen in der Germanistik äußerlich 
eindeutig identifizieren könne, in der Physik wisse man hingegen häufig 
nicht sofort, ob da ein Männlein oder Weiblein neben einem sitze. Klar, 
hoher Testosteronhintergrund bei Physikerinnen, denke ich mir. Der dazu 
führt, dass sich betroffene Frauen für männertypische Fächer wie Physik 
interessieren; wohingegen sich die sehr weiblichen Mädels mit wenig 
Testosteron für frauentypische Disziplinen wie Sprachen begeistern. 
Solch biologische Betrachtungen werden hier im Genderseminar aber nicht 
getätigt; die Begriffe „Hormon“ und „Gen“ höre ich nicht ein einziges 
mal.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Rosa Überraschungseier&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Dozentin Cindy erklärt zwischendurch, wie das „Doing Gender“ im 
Alltag so funktioniere. Als wichtiges Beispiel nennt sie das rosa 
Überraschungsei, das eigens für Mädchen angeboten wird. Als ich erwähne,
 dass ich mir schon mal eins für mich selbst gekauft habe, lobt sie mich
 und meint, das sei das sogenannte „Undoing Gender“, also eine 
fortschrittliche Strategie, vorgegebene Geschlechterrollen 
„aufzubrechen“. Ich bin stolz.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Cindy ist es wichtig, dass das Problem der Genderdynamiken nicht nur 
als eines der Frauen angesehen werde. An einer konservativen bayerischen
 Uni habe sie einmal das Schild „Frauenbeauftragte“ statt 
„Gleichstellungsbeauftragte“ gelesen, was sie als regelrecht 
stigmatisierend empfand. Sie meint, dass wir durch „Selbstreflexion“ die
 Stigmatisierung überwinden könnten.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Leider täten das nicht alle: An der Nachbaruniversität, wo Cindy 
zuvor gearbeitet hat, konnte sie in der Mensa häufig beobachten, 
beziehungsweise hören, wie junge Mütter ihren Kindern 
geschlechtsspezifische Rollen zuwiesen, indem sie erzählten, was ihre 
Jungs doch für Raufbolde seien oder wie schön ihre Töchter doch mit 
Puppen spielten…. Was mir in dem Moment auffällt, ist, dass Cindy selber
 Schminke und klassische Frauenkleidung trägt, ein recht kurzes Kleid. 
Merkt sie nicht, dass sie selber ihre tradierte Geschlechterrolle lebt? 
Wein und Wasser….&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Wahrnehmende“ und nicht zuletzt auch von „Lerner*innen“&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Während des ganzen Kurses fällt mir auf, dass die Seminarleiterin, 
aber auch einige der Teilnehmer, die sogenannte „geschlechtergerechte“ 
Sprache benutzen, die uns an den Unis und in der Öffentlichkeit immer 
häufiger begegnet. Da hört man von „männlichen Studierenden“, 
„Wahrnehmenden“, „Promovierenden“, „Lehrenden“, „Lehrpersonen“ und nicht
 zuletzt auch von „Lerner*innen“, gesprochen mit einer kurzen Pause an 
der Stelle des Sternchens.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Cindy meint, Sprache sei Teil des Handelns, und so „reifizierten“ wir
 traditionelle Geschlechtsrollenbilder, indem wir die althergebrachte 
deutsche Grammatik verwendeten. Merkwürdig, denke ich, eigentlich werden
 babbeln und anpacken ja sonst eher als Gegensatz aufgefasst, nicht als 
Einheit. Ich schlage das später mal nach: und tatsächlich, die Dozentin 
hat recht: In dem gendertheoretischen Standardwerk „Das Unbehagen der 
Geschlechter“ der Literaturwissenschaftlerin und Philosophin Judith 
Butler steht, dass die Geschlechtskategorien „männlich/weiblich“ durch 
den Sprechakt geformt und in permanenter Wiederholung bestätigt würden.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Da tut es nicht Wunder, dass sich die Seminarleiterin, wie sie sagt, 
über Formulare ärgere, wo man sein Geschlecht per Kreuzchen angeben 
müsse. Sie regt daher an, Verwirrung zu stiften und so die Menschen in 
ihren tradierten Geschlechterrollen zu stören.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Und das erreiche man eben mit konsequent angewandter 
geschlechtergerechter Sprache. Problematisch sei dabei nur, dass gerade 
Studenten und Dozenten, Verzeihung, Studierende und Dozierende aus den 
Natur- und Technikwissenschaften häufig wegen der zahlreichen 
ungewohnten Unterstriche und Sternchen die Texte schlicht nicht 
verstünden. Aber das sei nur ein Zeitproblem, da „vor fünf Jahren“ 
beispielsweise der Gender-Gap (z.B. „Student_innen“) in den 
Sozialwissenschaften auch noch ungewöhnlich war. Wir Biologen können 
also hoffen!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;„Undoing Gender“?&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Eine Teilnehmerin, nein, Teilnehmende, erzählt von ihren Erfahrungen 
mit gendersensibler Sprache im Englischen; da sei man schon weiter als 
im Deutschen. So werde beispielsweise das Personalpronomen der dritten 
Person Einzahl, also „er“ oder „sie“, geschlechtsneutral durch „they“, 
also die dritte Person Mehrzahl, ersetzt. Ich frage, ob das denn 
allgemein verstanden werde, wenn man die Pluralform für eine einzige 
Person verwende. Mir wurde daraufhin versichert, dass das nur eine Frage
 der Gewöhnung sei, dann ginge das natürlich. Vorbildlich sei auch das 
(unübersetzbare) geschlechtsneutrale Personalpronomen „hen“ im 
Schwedischen, das statt „er“ oder „sie“ benutzt wird. Im Deutschen 
vielleicht „ersie“ oder schlicht „es“?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Nun ging es ja zunächst darum, Frauen sprachlich durch Begriffe wie 
das klassische „Studenten“ nicht zu unterschlagen, aber wenn nur von 
einer Person die Rede ist, warum muss man dann noch geschlechtsneutrale 
Formen benutzen? Cindys Antwort ist einfach: Es gebe nicht nur 
„männlich“ und „weiblich“, sondern ein natürliches „Kontinuum“, also 
einen grenzenlosen Verlauf von Geschlechtern, in dem man beispielsweise 
auch die Identitäten trans- oder intersexuell finden könne. Deshalb sei 
es wichtig, sprachlich keine kategorischen Zuweisungen vorzunehmen.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Die Lehramtskandidatin ist sehr eifrig und fragt, wann man denn 
Gendersternchen, Gendergaps und Unterstriche benutzen soll. Die 
Seminarleiterin meint, es gäbe eigentlich keine festen Regeln und 
verteilt eine Broschüre mit dem Titel „Sag´s doch gleich“. Wobei mit 
„gleich“ offenbar „gleichberechtigt“ oder ähnliches gemeint ist. Darin 
sind zahlreiche kreative Möglichkeiten aufgeführt, sich 
„geschlechtersensibel“ oder gar „geschlechterneutral“ auszudrücken. Eine
 Seite der Broschüre kommt mir bekannt vor: Dort wird die x-Form der 
2014 deutschlandweit bekannt gewordenen Berliner Professorin Antje 
„Lann“ Hornscheidt erklärt. Hornscheidt ist eine sogenannte &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Neutrois&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;,
 will sich also keinem Geschlecht zuordnen. Deswegen nennt sie sich 
selbst „Professx“ (gesprochen: „Professix“) und ihre Studenten 
„Studierxes“ (gesprochen: Studierixes“).&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Auf meinen Einwand, dass eine Grammatik aber feste Regeln brauche, 
und keine kreative Ungewissheit, meint der einzige andere Mann im Raum, 
ein Kulturwissenschaftler, dass er dieses Problem der fehlenden Normen 
auch aus seinem Fachbereich kenne. Dozentin Cindy kann nicht so recht 
einen Weg aus dem Dilemma weisen, gibt aber zu bedenken, dass man bei 
vielen konservativ gesinnten Menschen sowieso nicht sofort die 
progressivste Gendersprache verwenden sollte. Besser sei es, im Sinne 
einer „Alles-im-Fluss“-Strategie nach und nach Genderformen einzuführen,
 um die Natur- und Technikwissenschaftler (sie sind vermutlich gemeint) 
langsam an die gerechte Sprache zu gewöhnen.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Epilog&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;An diesem Punkt schaut die Dozentin zur Uhr und bemerkt, dass wir 
wegen unserer intensiven Diskussion glatt die Zeit vergessen hätten. Ich
 frage noch kurz, ob diese Lehrveranstaltung von „Lehrelernen“ denn für 
ein Habilitationsverfahren anrechenbar sei, was offenbar einen gewissen 
Unmut bei einigen Seminarteilnehmern hervorruft. Die Lehramtsstudentin 
hegt offenbar den Verdacht, dass ich nicht so richtig von der guten 
Sache überzeugt sei und fragt, ob ich nur teilgenommen habe, um einen 
Schein zu ergattern.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-large&quot;&gt;Nicht wirklich, aber ich habe mich königlich amüsiert und fühle mich jetzt aufgeklärt!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Erschien zuerst bei Tichy und&lt;a href=&quot;https://www.achgut.com/artikel/allein_unter_geschlechtersensiblen_ein_biologe_im_gender_seminar&quot; target=&quot;_self&quot;&gt; Broder &lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>32 Migrations-Tote in Deutschland seit Januar 2018!</title>
                <link>http://gohrings-sichtweise.mozello.de/blog/params/post/1591517/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Aug 2018 21:53:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;img src=&quot;//site-693764.mozfiles.com/files/693764/medium/flesch.png?1535655127&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class=&quot;moze-tiny&quot;&gt;(Foto: Standbild Youtube)&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Der Youtuber Oliver Flesch hat eine Liste gefunden, die alle 32 Toten der Migrationskrise in DIESEM Jahr aufführt. Es handelt sich um Deutsche und Ausländer. &lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;Oli meint, manchen sei es egal, wenn sich &quot;die&quot; gegenseitig umbringen. Er sieht es nicht so - es hat auf deutschem Boden keine Morde zu geben. Basta.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-huge&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=FozcZSigs5A&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Hier ist das Video&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
                    <item>
                <title>Willkommen!</title>
                <link>http://gohrings-sichtweise.mozello.de/blog/params/post/1591515/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Aug 2018 21:51:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Liebe Leser, unter dem Kürzel A.R.Göhring habe ich als freier Journalist bereits für &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.journalistenwatch.com/2018/08/26/ost-pakete-augsteins/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Journalistenwatch&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, P&lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://philosophia-perennis.com/2017/06/09/werner-j-patzelt/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;hilosophia perennis&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;, Tichys Einblick und die &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;https://www.achgut.com/artikel/allein_unter_geschlechtersensiblen_ein_biologe_im_gender_seminar&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Achse des Guten&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt; gearbeitet.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Um unabhängiger zu sein, habe ich diesen Blog gegründet. &lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Meine Themen sind, wie meine treuen Leser wissen, Genderologie, Geschäftemacherei mit Klimakatastrophismus und Massenimmigration. Meine Spezialität sind Interviews mit Personen aus Gesellschaft&amp;amp;Politik, die uns Wählern wirklich etwas zu sagen haben, zum Beispiel&lt;br&gt;...&lt;a href=&quot;https://philosophia-perennis.com/2018/05/12/stehen-wir-vor-einem-euro-crash/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Peter Boehringer, MdB, Vorsitz Finanzauschuß&lt;/a&gt;&lt;br&gt;...&lt;a href=&quot;http://wjpatzelt.de/2017/07/18/1577/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Prof. Werner Patzelt, TU DD&lt;/a&gt;&lt;br&gt;...&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;moze-gigantic&quot;&gt;Wenn jemand einen interessanten Artikel veröffentlichen möchte, bitte Email an mein FB-Konto (leichnamchen@web.de), oder Vorschlag in die Kommentare.&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>
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